Seit REACH ist Gefahrstoffmanagement in aller Munde. Die Kosten für REACH sind enorm: mehr als 5 Mrd. Euro insgesamt. Doch der Nutzen durch REACH soll noch wesentlich größer sein: 50 Mrd. Euro in den nächsten 30 Jahren nach Angaben der EU-Kommission.

Warum überhaupt Gefahrstoffmanagement?

Gefahrstoffe nehmen zwischen Arbeitsschutz und Umweltschutz eine Zwischenstellung ein. Zur Vermeidung von Doppelarbeit und parallelen Zuständigkeiten sind eine genaue Zuweisung von Verantwortung und die Festlegung von Abläufen zur Kostenstabilisierung sinnvoll. Der Umgang mit Gefahrstoffen erfordert eine besondere Sachkunde. Oftmals ist sie in Unternehmen nicht vorhanden. Daher schreibt die neue Gefahrstoff-Verordnung vor, dass sich der Unternehmer in diesem Fall externe Hilfe holen sollte. Bei mangelnder Sachkunde wird der Verwaltungs- und Dokumentationsaufwand oftmals stark übertrieben.

Vielfach wird nicht erkannt, was eigentlich ein Gefahrstoff ist und was nicht. Viele Stoffe, für die ein Sicherheitsdatenblatt in Unternehmen vorliegt, sind eigentlich gar keine Gefahrstoffe im Sinne der Gefahrstoffverordnung. Dennoch werden sie oftmals als solche behandelt.

Wenn die Schnittstellen zwischen Umwelt- und Arbeitsschutz nicht sauber definiert sind, kann Doppelarbeit oder Nichtbefassen die Folge sein. Beispielsweise müsste die Erstellung einer Lösemittelbilanz oder eines Reduzierungsplans nach der 31. BImSchV eigentlich eine Aufgabe des Umweltschutzes sein, doch dies geschieht oftmals auch in anderen Abteilungen.

Eine Senkung der Kosten beim Umgang mit Gefahrstoffen ist daher ein wichtiges Ziel eines Gefahrstoffmanagements.

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Diese Vorteile bietet Ihnen ein Gefahrstoffmanagement

Ein systematisches und umfassendes Vorgehen in Sachen Gefahrstoffe zahlt sich aus:

  • Senkung der gesundheitlichen Belastung durch Gefahrstoffe
  • Eindämmung der Verwaltungs- und Dokumentationsaufwendungen für Gefahrstoffe
  • Senkung der Belastung der Arbeitnehmer durch Gefahrstoffe
  • Weniger Berufskrankheiten durch Gefahrstoffe
  • Weniger Arbeitsunfälle und Beinaheunfälle durch Gefahrstoffe
  • Weniger Zerstörung von Betriebsvermögen infolge Schadensereignissen
  • Verbesserte Motivation der Beschäftigten
  • Weniger krankheitsbedingte Ausfalltage
  • Verbesserung des Ansehens bei Banken, Lieferanten und Kunden durch proaktiven Umgang mit betrieblichen Risiken
  • Verbesserte Personalakquisition durch sauberes Erscheinungsbild der Produktion
  • Vermeidung finanzieller "überraschungen" durch vorausschauende Planung
  • Verbessern von Stoffflüssen und damit Senkung von Kosten

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