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Die folgende Tabelle ist ein Service der Unternehmensberatung Stottrop und richtet sich vor allem an Entscheider und Unternehmer, die schon erste Erfahrungen mit Arbeitsschutzmanagement und Gesundheitsschutzmanagement haben.

 

Hier finden Sie noch mehr Informationen zum Thema Arbeitsschutzmanagement ...

Falls in Ihrem Unternehmen Arbeitsschutzmanagement und Gesundheitsschutzmanagement noch kein Thema sind und Sie grundsätzliche Fragen haben, beraten wir Sie gerne. Schicken Sie bitte eine E-Mail, nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie jetzt an: 0 22 36 - 96 71 49

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Begriffe und Abkürzungen zum Arbeitsschutzmanagement und Gesundheitsschutzmanagement

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Begriffe, Abkürzungen

Erläuterungen

Zurück zur Auswahl 4. BImSchV 4. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz über genehmigungsbedürftige Anlagen
A A & G Arbeits- und Gesundheitsschutz, im englisch: H & S
  A III Gefahrklasse nach VbF weggefallen gem. BetrSichV ab 1.1.2003, bis dato Anlagen mit brennbaren Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt zwischen 55°C und 100 °C
  a.B. analytische Bestimmungsgrenze
  ABMV aufgehobene Arbeitsmittelbenutzungsverordnung, wurde in 2002 durch die BetrSichV abgelöst
  AcetV aufgehobene Verordnung über Acetylenanlagen und Calciumcarbidläger, wurde 2002 durch die BetrSichV abgelöst
  Alleinarbeit kann problematisch sein. Schutzmaßnahme Einzelplatzabsicherung gemäß BGR 139 mit Notsignal und Totmannschalter
  Altanlage siehe Maschinenaltbestand sowie wesentliche Änderung einer Machine oder Anlage
  Altmaschine siehe Maschinenaltbestand sowie wesentliche Änderung einer Machine oder Anlage
  AMBV Aufgehoben durch BetrSichV - ehem. Arbeitsmittelbenutzungsverordnung
  AMD Arbeitsmedizinischer Dienst
  AMS Arbeitsschutzmanagementsystem siehe OHSAS, SCC, ASCA, OHRIS
  Anschlagmittel Ketten, Seile, Bänder, Schäkel u.ä. zum Anschlagen von Lasten an ein Hebezeug z.B. Kran
  Arbeitsmittel nach BetrSichV: Werkzeuge, Geräte, Maschinen oder Anlagen
  Arbeitsunfall Unfall, bei der eine versicherte Person bei der Ausübung ihrer versicherten Tätigkeit innerhalb und außerhalb der Arbeitsstätte z.B. auch im Straßenverkehr erleidetet
  ArbSchG Arbeitsschutzgesetz
  ArbStättV Arbeitsstättenverordnung
  ArbZG Arbeitszeitgesetz
  ASA Arbeitsschutzausschuß
  Asbest-RL Asbest-Richtlinie
  ASCA Arbeitsschutz- und sicherheitstechnischer Check in Anlagen vom Sozialnetz Hessen, Fragebögen, Checklisten
  ASiG Arbeitssicherheitsgesetz - Gesetz über Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit
  ASM-Beauftragte/r Beauftragter der obersten Leitung für das Arbeitsschutzmanagementsystem nach OHSAS 18001
  ASR Arbeitsstätten-Richtlinien
  ASR 12 Arbeitsstätten-Richtlinie 12 - Schutz gegen Absturz u. herabfallende Gegenstände
  ASR 17 Arbeitsstätten-Richtlinie 17 Verkehrswege
  ASR 5 Arbeitsstätten-Richtlinie 5 - Lüftung
  Atemwegserkrankungen sind die zweithäufigste Ursache für den "gelben Urlaubsschein" mit ca. 20 % aller Krankheitstage. Mögliche Gegenmaßnahmen im Rahmen eines AMS sind Anti-Raucher-Kampagnen, Erkältungsprophylaxe im Herbst und Winter sowie technische Maßnahmen wie Luftbefeuchtung in Büros sowie Zurverfügungstellen von Wasser zum Trinken.
  ATEX Produkt-Richtlinie Richtlinie 94/9/EG vom 23. März 1994 für Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen
  AtG Atomgesetz
  AU Arbeitsunfähig
  Audit systematische Untersuchung durch Beobachten, Befragen, Dokumenteneinsicht
  Auditfrageliste Liste mit Fragen für ein OHSAS oder SCC-Audit. Für SCC gibt es festgelegte Checklisten. Für OHSAS - Audits werden sie vom ASM-Beauftragten oder vom externen Berater erarbeitet.
  Aufzeichnungen nach § 11 BetrSichV sind Prüfbescheinigungen vom Arbeitgeber in einer von ihm selbst festgelegten Frist, mindestens jedoch bis zur nächsten Prüfung aufzubewahren.
  Aushangpflicht besteht u.a. für das Mutterschutzgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz, Mitgliedsnummer der BG, Betriebsanweisungen, Verhalten bei Unfällen, Alarmplan
  Auslöseschwelle Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz. Sie ist überschritten, wenn die Einhaltung des Luftgrenzwertes nicht nachgeweisen ist. Bei gesplitteten Luftgrenzwerten gilt der niedrigere Wert,
Zurück zur Auswahl AZV Arbeitszeitverordnung
B BAGUV Bundesverband der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand
  BAT Biologische Arbeitsplatz-Toleranzwert, wird in TRGS 903 definiert für verschiedene Körperflüssigkeiten wie Blut, Harn
  BaustellV Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen - Baustellenverordnung
  Befähigte Person nach § BetrSichV ist eine Person, die durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Prüfung der Arbeitsmittel verfügt. Die weitere Definition erfolgt im Betriebssicherheitsausschuß nach § 24 BetrSichV. S.a. Sachkundiger
  Befahren von Behältern nur mit schriftlicher Erlaubnis und nach Unterweisung, weitere Schutzmaßnahmen in den Richtlinien für Arbeiten in Behältern und engen Räumen" der BG Chemie
  Berufskrankheit nach § 9 (1) SGB II in BKV benannte Krankheit, ist anzuzeigen
  Betreiben von Arbeitsmitteln Regeln dazu sind in der neuen BGR 500 von der BG dokumentiert. Diese umfaßt die Betreibervorschriften von zurückgezogenen UVVs z.B. der VBG 9a oder VBG 7ac usw.
  Betriebsanweisung Schriftliche Information der Beschäftigten nach § 20 GefStoffV und § 9 BetrSichV
  Betriebsärzte müssen nach § 3 ASiG vom Arbeitgeber bestellt werden. Ihre Aufgabe liegt in der Beratung, Begehung, Untersuchung der Arbeitnehmer u.Schulung der Ersthelfer
  BetrSichV BetriebssicherheitsVerordnung vom 27.09.2002
  Beurteilungspegel kennzeichnet die Wirkung eines Geräusches auf das Ohr; wird gemäß BGV B 3 Lärm ermittelt.
  BfS Bundesamt für Strahlenschutz
  BG Berufsgenossenschaft
  BGI BG - Informationen
  BGR BG - Regeln
  BGV BG - Vorschriften
  BGV A allgemeine BG - Vorschriften und Betriebliche Arbeitschutzorganisation wie BGV A 1 "Grundsätze der Prävention" oder BGV A 2 über Sicherheitsfachkräfte
  BGV B BG Vorschriften zu Einwirkungen wie BGV B 3 Lärm
  BGV C BG Vorschriften zu Betriebsart, Tätigkeit wie BGV C 12 Silos
  BGV D BG Vorschriften zu Arbeitsplatz, Arbeitsverfahren wie BGV D 1 Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren
  BGVV Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin
  BIA Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitssicherheit
  BildSchArbV Bildschirmarbeitsverordnung
  Bildschirmarbeitsplatz Computer-Arbeitsplatz mit Monitor
  BImSchG Bundes-Immissionsschutzgesetz
  BioStoffV Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen
  BK Berufskrankheit
  BKI Bildgestützte Kurzinformation mit informierenden und motivierenden Inhalten zum Arbeits-und Gesundheitsschutz zum Aushängen und als Rätsel s.a. www.jedermann.de
  BKV Berufskrankheitenverordnung
Zurück zur Auswahl BUK Bundesverband der Unfallkassen
C C Kennzeichen nach der Gefahrstoffverordnung für ätzend, engl. Corrosive
  CE - Zeichen ist auf allen Maschinen u.a. Produkten ab 1987 im EG-Raum angebracht und dokumentiert die Erklärung des Herstellers, daß sein Produkt die Anforderungen der europäischen Sicherheitsregeln erfüllt. Das Kürzel bedeutet Communautes Européennes = Europäische Gemeinschaft. Es ist kein Prüfzeichen. Bestimmte Produkte dürfen die beiden Buchstaben nur tragen, wenn sie von einer anerkannten Stelle geprüft wurden. Dazu zählen Persönliche Schutzausrüstungen der Kategorie II (Atemschutz, Kopfschutz, Fahrradhelme...) sowie bestimmte gefährliche Maschinen u. Flüssiggasverbrauchseinrichtungen.
Zurück zur Auswahl ChemG Chemikaliengesetz
D DampfkV außer Kraft am 1.1.2003, Dampfkesselverordnung, zuständiges Regelwerk ist die BetrSichV
  dB (A) Dezibel A, Lärmpegel
  DIN 14096 Brandschutzordnung aus den Teilen A, B und C
  DruckbehV außer Kraft am 1.1.2003, Druckbehälterverordnung, zuständiges Regelwerk ist die BetrSichV
  Druckgasdosen sind Spraydosen mit Lacken, Lösemitteln u.ä.. Sie dürfen nicht Temperaturen über 50 °C ausgesetzt werden oder nah an Wärmequellen stehen, da sie dann zerknallen können, selbst, wenn sie keine brennbaren Gase enthalten. Die Dosen sollen völlig leer sein, bevor sie weggeworfen werden. Räume sollten bei Gebrauch gut gelüftet werden.
  Druckgasflaschen mit Aufschrift "N" sind nach der neuen Kennzeichnung gefärbt: weiß = techn. Sauerstoff, schwarz = Stickstoff, rot = Wasserstoff, Kastanienbraun = Acetylen. Sie dürfen nicht in Arbeitsräumen, Treppenhäusern oder in der Nähe von Wärmequellen aufgestellt werden. Ob leer oder gefüllt: Die Flaschen müssen stehen.
  DruckLV Druckluftverordnung
Zurück zur Auswahl dynamisches Sitzen bedeutet die Sitzhaltung auf dem Arbeitsstuhl immer mal wieder zu verändern. Es beugt Ermüdungen und Beschwerden vor. Dynamisches Sitzen bedeutet auch ab und zu einmal stehen.
E E Kennzeichen nach der Gefahrstoffverordnung für Explosionsgefährlich
  EH&S Environment, Health and Safety (Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz)
  EHS siehe EH & S
  EinhV Ausführungsverordnung zum Gesetz über Einheiten im Meßwesen
  Einrichter Personen, die Maschinen wie z.B. Pressen oder Spritzgießmaschinen mit neuen Werkzeugen bestücken. Sie sind nach BGR 500 oder BGI 551 zu schulen und schriftlich zu benennen.
  Einweiser werden immer dann benötigt, wenn Fahrer, Maschinen- oder Kranführer keine ausreichende Sicht auf den Fahr- oder Transportweg haben.
  EKAS Eidgenossenschaftliche Koordinationskommission für Arbeitssicherheit der Schweiz
  EKAS 6508 Schweizer Richtlinie zum Arbeitsschutzmanagement verpflichtet Unternehmen ab 5 Mitarbeiter zum Beizug von Sicherheitsfachleuten sowie zur Erstellung eines Konzeptes für Arbeitssicherheit. Mit der Zertifizierung nach OHSAS 18001 erfüllt ein Unternehmen gleichzeitig die EKAS RL 6508.
  elektrisch unterwiesene Person sind Personen, die nach einer Einweisung bzw. Schulung durch eine Elektrofachkraft bestimmte Handlungen und Prüfungen an elektrischen Anlagen vornehmen dürfen und insofern das "Monopol" der Elektrofachkräfte definiert brechen
  ElexV aufgehoben ab 1.1.2003, Verordnung über elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Räumen, wird durch die BetrSichV abgelöst
  entzündlich brennbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt zwischen 21 °C und 55 °C, Kein Kennzeichen nach GefStoffV, R 10; ehemals Gefahrklasse A II nach der alten VbF
  Erlaubnisvorbehalt nach § 13 BetrSichV für Montage, Installation, Betrieb und wesentliche Änderungen bestimmter überwachungsbedürftiger Anlagen wie z.B. Anlagen für hoch- oder leicht entzündliche Flüssigkeiten. Die Erlaubnispflicht für A III Anlagen nach VbF - ehemals, entfällt.
  Erste Hilfe im Internet unter www.rotkreuz.de/ehonline
  Ersthelfer Bei bis zu 20 anwesenden Versicherten Personen ist ein Ersthelfer zu bestellen und auszubilden gem. § 6 BGV A 1. Bei mehr als 20 Beschäftigten 10 %. Von dieser Quote kann mit Erlaubnis der zuständigen BG abgewichen werden.
  EUP siehe Elektrotechnisch unterwiesene Person, s.a. befähigte Person
Zurück zur Auswahl Explosionsschutzdokument nach § 6 BetrSichV muß bis 31.12.2005 erstellt werden. In dem Dokument ist die Zoneneinteilung sowie die entsprechenden Schutzmaßnahmen zu dokumentieren.
F F Kennzeichen nach der Gefahrstoffverordnung für leicht entzündliche Flüssigkeiten s.dort
  F+ Kennzeichen nach der Gefahrstoffverordnung für hochentzündliche Flüssigkeiten s.dort
  FASi s.a. Fachkraft für Arbeitssicherheit nach Astig, andere Abkürzung: Sifa = Sicherheitsfachkraft
  Feuerarbeiten sind Löten, Schweißen, Trennschneiden, Auftauarbeiten. Sie dürfen nur mit schriftlicher Zustimmung des Betriebsleiters erfolgen. Dabei sind bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu beachten wie Sicherheitswache, Feuerlöscher in unmittelbarer Nähe und Abdeckung gefährdeter Bereiche.
  FFP partikelfilternde Halbmaske, Feinstaubmaske
  FI-Schalter Fehlerstrom-Schutzschalter
  FKW Fluorkohlenwasserstoff
  Flammpunkt ist eine Temperatur in °C, bei der eine brennbare Flüssigkeit, gerade soviel Dämpfe abgibt, daß sie bei Annäherung einer Zündquelle einmal kurz aufflammen, ohne jedoch weiterzubrennen.
  Flurförderzeuge kraftbetriebene Geräte zum Anheben, Befördern und Stapeln von Lasten wie Gabelstapler, Hubwagen
  Flüssiggase wie Propan, Butan, Methan und deren Gemische sind schwerer als Luft; kriechen auch über weite Strecken in Bodenöffnungen, Schächte und dergleichen; Regelwerk ist die UVV Gase, TRB 610 sowie TRF. Dürfen nicht in Kellern gelagert werden.
Zurück zur Auswahl Fremdfirmen und ihre Mitarbeiter kennen die örtlichen Gesundheits- und Unfallgefahren nicht. Für die Einhaltung der UVV bleibt sie auch in fremder Umgebung zuständig. Der Auftraggeber muß einen Koordinator stellen. Regelungen für Feuerarbeiten siehe dort. S.a. SCC
G Gefährdungsanalyse von Maschinen im Rahmen einer Konformitätserklärung Grundlagen sind ISO EN 12100 "Sicherheit von Maschinen, Grundbegriffe.." (bisher EN 292) sowie ISO 14121 "Leitsätze zur Risikobeurteilung" (bisher EN 1050)
  Gefährdungsbeurteilung ist nach § 5 ArbSchG, § 7 GefStoffV-2005 (Gefahrstoffverordnung) sowie § 3 BetrSichV vorgeschrieben.
  Gefährdungsbeurteilung nach § 7 GefStoffV 2005 Es muß festgestellt werden, ob Gefahrstoffe vorhanden sind, entstehen oder freigesetzt werden. Dabei sind Ausmaß und Dauer der Exposition unter Berücksichtigung aller Exposionswege (insbesondere auch dermale Belastungen), physikalisch-chemische Wirkungen, die Möglichkeit einer Substitution sowie Wechselwirkungen usw. zu berücksichtigen. Die Gefährdungsbeurteilung darf nach Absatz 7 nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden.
  Gefahrstoffe sind nach § 19 (2) GefStoffV feste, flüssige oder gasförmige Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse, die einen oder mehrere Gefährlichkeitsmerkmale nach § 4 GefStoffV aufweisen
  Gefahrstoffverzeichnis Liste der Gefahrstoffe im Unternehmen gem. GefStoffV, auch Gefahrstoffkataster genannt
  GefStoffV Gefahrstoffverordnung
  GefStoffV 2005 Grundlegende Novelle der Gefahrstoffverordnung von Ende 2004. Sie trat am 1.1.2005 in Kraft. Gefordert werden unter anderem eine schrifltliche Gefährdungsbeurteilung in § 7 sowie ein Schutzstufenkonzept. Die alten TRK-Werte verlieren bis auf weiteres ihre Gültigkeit. Sie werden künftig ggf. durch biologisch herleitbare Werte ersetzt.
  Genehmigungsbedürftige Anlagen sind in der 4. BImSchV aufgezählt, sie sind nach dem Umweltrecht zu genehmigen; nicht verwechseln mit überwachungsbedürftigen Anlagen mit Erlaubnisvorbehalt nach § 13 BetrSichV i.V.m. § 2 GPSG
  GenTG Gentechnikgesetz
  GenTSV Gentechniksicherheits-Verordnung
  Gesundheitskartei verschafft Betriebsärzten und Unternehmern einen Überblick über den Stand der Vorsorgeuntersuchungen
  GewO Gewerbeordnung
  GPSG Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (bis 2003 GSG)
  GPSGV Verordnungen zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz
Zurück zur Auswahl GUV Gemeindeunfallversicherungsverband
H H Mit "H" werden in der TRGS 900 hautresorptive Stoffe ausgewiesen, diese haben z.B. die R-Sätze R 21, R 24, R 27 oder die Kombinationssätze R 21/22 oder R 48/21.
  Harmonisierte Normen Harmonisiert nennt man europäische Normen, wenn sie im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden. Sie werden von europäischen Normungsorganisationen wie zum Beispiel CEN oder CENELEC erarbeitet und sind als Praxishilfe zur Ausfüllung von EU-Richtlinien anzusehen. Sie stellen eine wesentliche Pfeiler der EU-Politik zur Schaffung und Weiterentwicklung eines gemeinsamen Binnenmarktes in Europa dar. Listen davon sind im Internet verfügbar.
  Heben und Tragen schwerer Lasten beansprucht die Wirbelsäule und schädigt auf Dauer die Bandscheiben, wenn grundlegende Regeln außer Acht gelassen werden. Deshalb: Alle Lasten aus der Hocke aufnehmen, den Rücken dabei nicht biegen, sondern gerade halten. Der Gegenstand muß möglichst nahe am Körper gehalten werden und zwar bei aufrechter Körperhaltung ohne Hohlkreuzbildung. s.a. LasthandhabV
  Hebezeuge Krane, Winden, Hub- und Zuggeräte, Bauaufzüge u.ä. Anforderungen werden im Kapite. 2.8 der neuen BGR 500 beschrieben
  hochentzündlich brennbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt unter 0°C, Kennzeichen F+ nach GefStoffV, R 12; ehemals Gefahrklasse A I oder B nach VbF
Zurück zur Auswahl HVBG Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften
I ILO International Labour Organisaion
  ILO Leitfaden Leitfaden der ILO für ein AMS
  Implementierung Umsetzung
  IMS Integrierte Managementsysteme: QMS + AMS + UMS + RMS
  IndBauRL Baulicher Brandschutz im Industriebau - Bauaufsichtliche Behandlung von Industriebauten (nur NRW)
  ISO International Standardisation Organisation
  ISO 9001 internationaler Standard für Qualitätsmanagement-Systeme (QMS)
Zurück zur Auswahl IUPAC International Union of Pure and Applied Chemistry
J JArbSChG Jugendarbeitsschutzgesetz
K Kennzeichnungen Einrichtungen müssen zum sicheren Betrieb gekennzeichnet sein. Beispiele sind: maximale zulässige Belastung in Tonnen, Drehzahl, Druck; Angaben über Hersteller, Prüfnummer, Prüfdatum u.a.
  Ketten Als Anschlagmittel zum Anschlagen von Lasten im Hebezeugbetrieb dürfen nur nach DIN 658 geprüfte Ketten verwendet werden.
  KMR - Stoffe krebserzeugende, mutagene und reproduktionstoxische Stoffe, siehe TRGS 905
  Kontrollperson Personen, die die Arbeit der Einrichter (s. dort) überprüfen
  Kopfschutz wird in BGR 193 "Benutzen von Kopfschutz" definiert
  Kraftbetriebene Arbeitsmittel Kraftmaschinen, Arbeitsmaschinen und Kraftübertragungsmaschinen. Für sie gilt die alte VBG 5 sowie die BetrSichV.
  Krankenstand der AOK-Mitglieder betrug 1996 durchschnittlich 5,3%. Er war in öffentlichen Verwaltungen mit 6,3 % am höchsten und bei Banken mit 3,5 % am niedrigsten.
  KSS Kühlschmierstoffe
Zurück zur Auswahl Kühlschmierstoffe Hilfsmitteln zur Be- und Verarbeitung von Metall und anderen Materialien. Eine sachgerechte Pflege verlängert die Standzeit des KSS und reduziert die Belastungen für Haut und Atemwege. Es gelten die BGR 143, die BGI 762 sowie die VDI 3387 und verschiedene DIN Normen.
L Laderampen müssen mindestens 80 cm breit sein und mindestens einen Abgang haben. S.a. BGR 233
  Ladungssicherung fängt bei der Auswahl eines geeigneten Transportmittels an und hört beim Zurverfügungstellen von Zurrgurten u.ä. auf.
  Lärmbereich Bereiche mit einem ortsbezogenen Beurteilunspegel über 85 dB (A), muß gekennzeichnet sein
  LasthandhabV Lastenhandhabungsverordnung; hat das Ziel, Gefährdungen der Lendenwirbelsäule durch schwere Lasten zu vermeiden
  LD 50 Letale Dosis 50
  leichtentzündlich brennbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt über 0°C aber unter 21°C; Kennzeichen F nach GefStoffV, R-Sätze: R 11, R 15, R 17, ehemals Gefahrklasse A I oder B nach VbF
  Leitern Leitern müssen nach BetrSichV regelmäßig von befähigten Personen geprüft werden. Anlegeleitern müssen z.B. im richtigen Winkel aufgestellt werden und mindestens einen Meter über die Austrittsstelle hinausragen. Holzleitern dürfen nicht gestrichen sein.
  Lock Out /Tag out Sicherer Stillstand bei (kurzfristigen) Änderungen in komplexen Anlagen und Maschinen z.B. im Rahmen der Instandhaltung, aus der US-Gesetzgebung siehe Title 29 of the Code of Federal Regulations (29 CFR) Part 1910.147. Bsp. Ausschalten und Energiezufuhr unterbinden; Englisch tag = Anhänger, Etikett; to tag = auszeichnen, markieren, to lock = schließen
  LoTo Lock Out /Tag-out, siehe dort
Zurück zur Auswahl LV 22 Handlungshilfe der obersten deutschen Arbeitsschutzbehörden für ein Arbeitsschutzmanagementsystem für kleine und mittlere Unternehmen
M MAK-Wert Maximale Arbeitsplatzkonzentration, in TRGS 900 dokumentiert
  Maschinen unterliegen der Maschinen-Richtlinie der EU
  Maschinenaltbestand Altmaschinen haben Bestandsschutz, sofern keine wesentlichen Änderungen vorgenommen wurden. Allerdings müssen sie dem Anhang 1 der BetrSichV entsprechen. Vorschriften zum Betrieb sind in die BGR 500 in Form einzelner Kapitel integriert.
  Meldepflichtiger Unfall Unfall im beruflichen Bereich, bei der eine versicherte Person durch einen Unfall getötet oder so verletzt wird, daß sie stirbt oder für mehr als drei Tage völlig oder teilweise arbeitsunfähig ist.
  Mindestvorschriften für Arbeitsmittel sind in Anhang 1 der BetrSichV definiert
  MuSchG Mutterschutzgesetz
Zurück zur Auswahl Muskel- und Skeletterkrankungen haben mit ca. 30 % am Krankenstand den höchsten Anteil in Deutschland. Ursache dafür sind oft Belastungen am Arbeitsplatz durch falsches oder unergonomisches Heben und Tragen von Lasten. S.a. LasthandhabV
N N Gefahrstoffkennzeichen für umweltgefährliche Gefahrstoffe, engl. Nuisance z.B. R 59 gefährlich für die Ozonschicht
  Nachlauf Gefährlicher Nachlauf z.B. bei Notaus läßt sich vermeiden durch Bremsen, Bremsmotor, Kupplung-Bremsaggregat. Hat eine Maschine einen Nachlauf, so kann die Schutzeinrichtung erst geöffnet werden, wenn der Nachlauf beendet ist.
  Nassabscheider Methode zum sicheren Abscheiden von Spänen und Feinstaub von entzündlichen Alu- und Magnesiumstäuben
  Nicht-Konformität engl, Non conformity (NC); Abweichung von einer geforderten Spezifikation z.B. als Auditergebnis
  Notausgänge sind ständig frei zu halten und bei Dunkelheit besonders zu beleuchten.
  Not-Befehlseinrichtungen wie Not-Aus müssen an allen kaftbetriebenen Arbeitsmitteln vorhanden sein.
Zurück zur Auswahl Nutzen eines Arbeitssicherheitsmanagement-Systems Senkung der krankheitsbedingten Fehltage, Senken von Betriebsunfällen und dadurch bedingter Betriebsunterbrechungen und -zerstörungen, Erhöhung der Arbeitsmotivation der Beschäftigten
O O Kennzeichen nach der Gefahrstoffverordnung für entzündend = oxidierend wirkende Gefahrstoffe wie z.B. Sauerstoffgas
  OHRIS Occupational Health and Risk Managament, AMS vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit erarbeitet
  OHSAS 18001 Occupational Health and Safety Assessment Series - von der britischen Normungsinstitution in Abstimmung mit anderen einschlägigen internationalen Organisationen aufgestelltes Regelwerk zum Arbeitsschutzmanagement, dessen Gliederung an die ISO 9001 bzw. ISO 14001 angelehnt ist. Unternehmen und andere Organisationen können danach ein AMS aufbauen und extern zertifizieren lassen.
  Organisation Körperschaft, Gesellschaft, Betrieb
Zurück zur Auswahl OWiG Ordnungswidrigkeitengesetz
P PAK Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe
  Passivrauchen ist möglicherweise krebsgefährdend, da Tabakrauch eine Reihe von Karzinogenen enthält; wird in TRGS 905 aufgeführt
  Personal Safety Logbook Sicherheitspaß, siehe dort
  Persönliche Schutzausrüstung müssen gemäß § 4 BGV A 1 vom Unternehmer zur Verfügung gestellt werden. Dies umfaßt Kopfschutz, Fußschutz, Augen- oder Gesichtsschutz, Atemschutz, Körperschutz, Handschutz, Warnkleidung und Winterschutzkleidung.
  Pflichtenübertragung Vordruck zur Übertragung von Unternehmerpflichten hinsichtlich Arbeits- und Gesundheitsschutz auf die Führungskräfte ist als Anhang zur BGV A 1 veröffentlicht
  prDIN EN 12798-2005-02 QM-System für die Beförderung gefährlicher Güter als Ergänzung eines QM-Systems nach ISO 9001
  Prüfbedürftige Einrichtungen sind in den einzelnen UVV (BGV, BGR und BGI) festgelegt. Darüber hinaus besteht eine Prüfpflicht für Arbeitsmittel nach § 10 BetrSichV.
  Prüfung der Arbeitsmittel In einer Gefährdungsbeurteilung nach § 3 BetrSichV hat der Arbeitgeber für jedes Betriebsmittel die erforderlichen Prüffristen zu ermitteln. Diese hat er nach § 10 BetrSichV durch eine hierzu befähigte Person umzusetzen und zu dokumentieren.
  PSA Persönliche Schutzausrüstung
Zurück zur Auswahl PSA-BV Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen bei der Arbeit
Q Quarzstäube treten in Gießereien und Bauschuttrecyclinganlagen auf. Einfache Papierfilter sind als Atemschutz dagegen nicht geeignet, sondern zugelassene Feinstaubfilter
Zurück zur Auswahl Quetschgefahr Warnschild W 23. Sie tritt auf z.b. beim Schließen von Werkzeugen oder beim Auspendeln von schwebenden Lasten bei einem Kran
R RAB Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen
  R 10 Flüssigkeiten Brennbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt von 21-55 °C, entsprechend der aufgehobenen VbF A II-Klasse. Beispiele sind Reiniger aus Isoalkanen. Sie haben kein Symbol nach der GefStoffV. Daher sind die Behälter nicht gekennzeichnet. Daher erhöhter Unterweisungsbedarf.
  Reinigen von Behältern Schutzmaßnahmen werden im Merkblatt T 006 der BG Chemie (BGI 874) beschrieben
  Rettungskette Ablauf aller Hilfesleistungen bei einem Notfall wird oft als Rettungskette beschrieben. Ihr Funktionieren liegt - soweit es den Betrieb umfaßt - in der Verantwortung des Unternehmers. Sie umfaßt: Sofortmaßnahmen - Notruf - Erste-Hilfe - Rettungstransport - Krankenhaus
  RKI Robert-Koch-Institut
  RL Richtlinie
  RMS Risikomanagement-System nach KonTraG und Basel II sowie der ONR 49000
  RöV Röntgenverordnung
  R-Sätze Hinweise auf besondere Gefahren im Sicherheitsdatenblatt für Gefahrstoffe
Zurück zur Auswahl RVO Reichsversicherungsordnung stammt von Bismarck, ist seit 1977 vom Sozialgesetzbuch (SGB) abgelöst worden.
S Sachkundelehrgänge Alter Begriff, sollte seit der BetrSichV aus 2003 nicht mehr verwendet werden. Die Sachkunde umfaßte u.a. die Kenntnis der einschlägigen Vorschriften sowie Prüfungskunde.
  Sachkundige Alter Begriff für "Befähigte Person"
  Sachverständige haben gegenüber den Sachkundigen besondere Kenntnisse und Erfahrungen auf dem einschlägigen Gebiet. Sie werden zu gutachterlichen Tätigkeiten herangezogen sowie in bestimmten UVV für Prüfungszwecke z.B. von Kranen gefordert.
  SAQS Safety and Quality Assessement System (SQAS), ein System für Arbeitsschutzmanagement für Dienstleister der chemischen Industrie; vergleichbar dem SCC für die Kontraktoren (technischen Dienstleister) der Mineralölindustrie
  SCC Sicherheits-Certificat-Contractoren; ein Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz-Management-System für Firmen ("Contractoren"), die in Großbetrieben der Mineralölindustrie z.B. tätig werden wollen. Die SCC-Checkliste umfaßt zehn Abschnitte. Darunter Gefährdungsermittlung, Projektsicherheitsplan, Inspektionen, Einkauf und Prüfung von Materialien u. Geräten uam., Das SCC-System kann gemeinsam mit dem QM-System zertifiziert werden. Siehe auch SAQS
  SCC* Eingeschränktes Zertifikat zur Beurteilung der SGU-Management-Aktivitäten, nicht jedoch des AM-Systems; für kleinere Unternehmen mit unter 35 Mitarbeitern. Von den Contractoren müssen neben den 29 Pflichtfragen der SCC-Checkliste weitere Ergänzungsfragen positiv beantwortet werden können; siehe SCC
  SCC** Uneingeschränktes Zertifikat für Kontraktoren vor allem der Mineralölindustrie für mittlere und große Kontraktoren (Dienstleister). Es wird das SGU-Management-System des Kontraktors beurteilt. Es müssen neben den 29 Pflichtfragen der SCC-Checkliste weitere Ergänzungsfragen; siehe SCC
  Schutzstufe 1 Nach § 8 GefStoffV-2005 Allgemeine Maßnahmen bei geringer Gefährdung z.B. für Gefahrstoffe in kleinen Mengen und niedrigem Gefährdungspotential, siehe auch TRGS 500 sowie das 5S-System
  Schutzstufe 2 Nach § 9 GefStoffV-2005 ergänzende Schutzmaßnahmen für alle Gefahrstoffe - außer T, T+ sowie KMR-Stoffe
  Schutzstufe 3 Nach § 10 GefStoffV-2005 ergänzende Schutzmaßnahmen bei T und T+-Stoffen, außer KMR-Stoffen
  Schutzstufe 4 Nach § 11 GefStoffV-2005 ergänzende Maßnahmen für den Umgang mit KMR-Stoffen
  SchwbG Schwerbehindertengesetz
  Scope Anwendungsbereich
  SCP Sicherheits-Certificat-Personaldienstleister, vgl. SCC
  SDB Sicherheitsdatenblatt gemäß Gefahrstoffverordnung und TRGS 220
  SDS Safety data sheet - siehe SDB
  SGB VII Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung
  SGU Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz
  Sicherheitsbeauftragte nach § 9 BGV A 1 sind aus dem Kreis der Beschäftigten Sicherheitsbeauftragte zu benennen. Die Anzahl richtet sich nach der jeweiligen BG-Vorschrift. Ihre Aufgaben liegen u.a. in der Wahrnehmung einer Vorbildfunktion, der Unterstützung der Sicherheitsfachkraft, der Unfallaufnahme sowie der Betriebsbegehung.
  Sicherheitsfachkräfte sind gemäß ASiG und BGV A 2 von jedem Unternehmen zu bestellen. Ihre Aufgabe besteht in der Beratung des Arbeitgebers in Sachen Arbeitssicherheit und Gesundheit sowie in der Schulung der Betriebsangehörigen, der Gefährdungsanalyse u.a.m.
  Sicherheitsmesser zur Vermeidung von Schnittverletzungen z.B. von der Fa. Martor aus Solingen
  Sicherheitspaß Nicht amtliches Dokument für Mitarbeiter von SCC-Zertifizierten Dienstleistern z.B.in der Mineralöl-, Chemie- ggf. weiteren Industriebranchen. Er beinhaltet unter anderem ein Lichtbild, Unterweisungsnachweise sowie Angaben zu Vorsorgeuntersuchungen. Er kann z.B. bei der Ströher-Druckerei in Celle bestellt werden. Er dokumentiert die Qualifikation im Bereich Sicherheit und Arbeitsschutz des jeweiligen Inhabers. Er erleichtert die Arbeit der Auftraggeber aus der Großindustrie.
  Sicherheitsschrank nach En 14470-1 bisher DIN 12925 für die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten, Ab 2004 ist die Feuerwiderstandsfähigkeit in vier Typen eingeteilt z.B. Typ 15 (heißt 15 Minuten Feuerwiderstand). Erstmals ist ein "Kaltgutachten" für Sicherheitsschränke nicht mehr möglich.
  Sick-Building-Syndrom (SBS) sind gesundheitliche Beschwerden von Personen, die sich in bestimmten Gebäuden aufhalten. Ursachen dafür sind Raumklima, toxische Einflüsse und elektromagnetische Felder
  Sifa Sicherheitsfachkraft - siehe auch FASi
  SLR Sprengstofflager-Richtlinie
  Sozialgesetzbuch In elf Gesetzbüchern ist das gesamte Sozialrecht zusammengefaßt. Es umfaß neben Kranken-, Pflege-, Rentenversicherung auch die Unfallversicherung in SGB VII. Nachfolger seit 1977 der RVO.
  S-Sätze Sicherheitsratschläge für Gefahrstoffe im Sicherheitsdatenblatt
  Steharbeitsplätze gibt es vor allem im gewerblichen Bereich. Eine Fußstütze ist ratsam. Zur Entlastung der Wirbelsäule werden auch Stehhilfen eingesetzt. Die Aufgabe und Arbeitshöhe sollte je nach Körpergröße zwischen 0,7 und 1,1 m liegen.
  Strafgesetzbuch Danach sind fahrlässige, grob fahrlässige und vorsätzliche Körperverletzung strafbar.
  Stress Es gibt positiven und negativen, gesundheitsschädlichen Stress. Letztere wird ausgelöst u.a. durch Lärm, Schadstoffe, Über- sowie Unterforderung oder ein abträgliches Betriebsklima.
Zurück zur Auswahl StrlSchV Strahlenschutzverordnung
T T Kennzeichen nach der GefStoffV, giftig, toxisch. Entsprechende Gefahrstoffe müssen gemäß § 24 GefStoffV unter Verschluß aufbewahrt werden. Es gilt die TRGS 514
  T+ Kennzeichen nach der GefStoffV, sehr giftig, toxisch. Entsprechende Gefahrstoffe müssen unter Verschluß aufbewahrt werden. Es gilt die TRGS 514 "Lagern sehr giftiger und giftiger Stoffe in Verpackungen und ortsbeweglichen Behältern"
  Totmannschalter Sicherheitsbauteil, schaltet nach Loslassen selbständig aus, auch "Schalter ohne Selbsthaltung" genannt. Vorschrift z.B. bei Werkzeugen wie Kettensägen, Kreissägen, Hobeln u.a.m.
  TRA Technische Regeln für Aufzüge
  TRAC Technische Regeln für Acetylenanlagen und Calciumcarbidläger 001 bis 402
  TRB Technische Regeln Druckbehälter
  TRbA Technische Regeln für biologische Arbeitsstoffe wie Bakterien, Viren, Pilze
  TRbF Technische Regeln für brennbare Flüssigkeiten z.B. TRbF 20 Lager
  TRBS Technische Regeln für Betriebssicherheit (fußend auf der BetrSichV)
  TRBS 1203 Allgemeine Anforderungen an eine Befähigte Person
  TRBS 1203 Teil 1 "Befähigte Personen - Besondere Anforderungen - Explsionsgefährdungen" vom November 2004
  TRD Technische Regeln für Dampfkessel
  TRF Technische Regeln Flüssiggas
  TRG Technische Regeln Druckgase
  TRgA aufgehoben: ehemals Techn. Regeln für gefährliche Arbeitsstoffe, durch TRGS ersetzt
  TRGL Technische Regeln für Gashochdruckleitungen
  TRGS Technische Regeln für Gefahrstoffe
  TRK aufgehoben seit 1.1.2005 durch die Novelle der Gefahrstoff-Verordnung. Technische Richtkonzentration für krebserzeugende, mutagene und reproduktionstoxische Stoffe in TRGS 905
  TRR Technische Richtlinien für Rohrleitungen
  TRS Technische Richtlinien zur Gefahrgutverordnung Straße
  TRT Technische Richtlinien für Tanks im Zusammenhang mit der ADR
  TRTC Technische Richtlinien für Tankcontainer im Zusammenhang mit der ADR
  TWA time weighed Average - Mittelwerte zur Beurteilung der Schadstoffbelastung
  Typ A Norm Sicherheitsgrundnormen wie ISO 12100 (ehem. EN 292)
  Typ B Norm Sicherheitsgruppennormen wie z.B. DIN EN 418 NOT AUS oder EN 349 Mindestabstände
Zurück zur Auswahl Typ C Norm Sicherheitsfachnormen wie z.B: EN 291 Spritzgießmaschinen oder EN 692 Mechanische Pressen; gibt es für eine Maschine eine Typ C -Norm, so sind die Typ A und Typ B Normen zunächst als zweitrangig zu betrachten. Recherche unter www.kan.de
U Überwachungsbedürftige Anlagen sind nach § 2 GPSG Dampfkessel, Druckbehälter, Füllanlagen für Gase, Aufzugsanlagen, Druckleitungen für Gefahrstoffe, Acetylenanlagen, Getränkeschankanlagen, Anlagen mit brennbaren Flüssigkeiten sowie Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen. Sie unterliegen nach § 13 BetrSichV u.a. einem Erlaubnisvorbehalt. Die noch aus dem alten Gewerberecht stammenden Einzelverordnungen, wie VbF, sind ab 1. 1. 03 aufgehoben. Es gilt dann die BetrSichV.
  UMS Umweltmanagement-System nach ISO 14001 oder EMAS II
  Unfallanzeige ist vom Arbeitgeber bei Arbeitsunfällen mit mehr als drei Tagen Arbeitsunfähigkeit oder Tod innerhalb von drei Tagen an die BG sowie die staatliche Arbeitsschutzbehörde auf dem vorgesehenen Formular zu erstatten. Nach § 18 BetrSichV ist darüber hinaus jeder Schadensfall, bei dem Bauteile oder sicherheitstechnische Einrichtungen versagt haben oder beschädigt worden sind, der Arbeitsschutzbehörde unverzüglich anzuzeigen.
  Unterrichtung und Unterweisung der Beschäftigten nach § 14 ArbSchG, § 14 GefStoffV, § 4 LasthandhabV, § 9 BetrSichV und § 4 BGV A 1. Sie sind am besten direkt vor Ort am Arbeitsplatz durchzuführen.
  Unterweisungshilfen Spickzettel, Vorlagen, Notizen oder sonstige Informationen für die Führungskraft oder die Sicherheitsfachkraft zur Durchführung von Unterweisungen. Beispiele sind Betriebsanweisungen, Hintergrundinformationen dazu, Unfallberichte.
Zurück zur Auswahl UVV Unfallverhütungsvorschrift
V VbF aufgehoben ab 1.1.03 - Verordnung über brennbare Flüssigkeiten- ersetzt durch BetrSichV
  VDE Verband Deutscher Elektrotechniker
  VDI Verein Deutscher Ingenieure
  VDI Richtlinien zählen wie die VDE Richtlinien zu den allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.)
  VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer, gibt Richtlinien heraus, die zu den allgemein anerkannten Regeln der Technik gehören.
  VdS Verband der Schadenversicherer, geben Regeln für den vorbeugenden Brandschutz heraus.
  Verbandbuch Selbst geringfügige Verletzungen am Arbeitsplatz sind in dem Verbandsbuch, das von den Ersthelfern geführt wird, zu dokumentieren. So können Ansprüche aus möglichen Spätfolgen geltend gemacht werden.
  Versicherter (der BG) Die Zahl der Versicherten wird aus der Zahl der Versicherungsverhältnissen errechnet, wobei eine Bereinigung für Mehrfach--Versicherung derselben Person erfolgt, somit wird die Zahl der Personen ermittelt, die tatsächlich dem Schutz der Unfallversicherung unterliegen
  Vorschriften und Regelwerke zum Arbeitsschutz Internet: www.bgvr.de oder www.lsv-d.de sowie www.hvbg.de
Zurück zur Auswahl Vorsorgeuntersuchungen arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen sind Pflicht für Beschäftigte, die bei ihrer Tätigkeit besonderen Gefahren wie Lärm, Gefahrstoffen, Hitze und Tragen von Atemschutzgeräten. Sie dürfen nur von dazu "ermächtigten Ärzten" (s.www.hvbg.de) ausgeführt werden. Sie richten sich nach berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen.
W Wegeunfall Unfall, den eine versicherte Person auf dem Weg zwischen Wohnung und dem Ort einer versicherten Tätigkeit erleidet
  Wesentliche Änderung einer Maschine oder Anlage unbestimmter Rechtsbegriff, der die wesentliche Verschlechterung der Sicherheit der Maschinenanwender in den verschiedenen Lebensphasen der Maschine (Aufstellen, Betrieb, …Entsorgen) beinhaltet. Dazu gibt es ein Interpretationspapier der Bundesregierung. Falls ein BEtreiber eine wesentliche Änderung an einer von ihm betriebenen Altmaschine vornimmt oder vornehmen läßt, ist der komplette (!) in der EU-Maschinen-RL Ablauf der Konformitätserklärung und CE-Zeichenvergabe erforderlich.
  WGK Wassergefährdungsklasse nach WHG
Zurück zur Auswahl WHG Wasserhaushaltsgesetz des Bundes
X Xi reizend gemäß GefStoffV
Zurück zur Auswahl Xn gesundheitsschädlich nach GefStoffV
Y Y Mit "Y" werden in der TRGS 900 Stoffe ausgewiesen, bei denen ein Risiko der Fruchtschädigung bei Einhaltung der MAK und des Biologischen Arbeitsplatztoleranzwertes (BAT) nicht befürchtet zu werden braucht.
Z ZH Zentrales Heftverzeichnis der BG, heute ersetzt durch BGR und BGI - Verzeichnisse
  ZKBS Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit
  Zone 0 nach Anhang 3 der BetrSichV ist ein Bereich, in dem gefährliche explosionsfähige Atmosphäre als Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln ständig, über lange Zeiträume oder häufig vorhanden ist
  Zone 1 nach Anhang 3 der BetrSichV ist ein Bereich, in dem sich bei Normalbetrieb gelegentlich eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre als Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln bilden kann.
  Zone 2 nach Anhang 3 der BetrSichV ist ein Bereich, in dem bei Normalbetrieb eine gefährlich explosionsfähige Atmosphäre als Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln normalerweise nicht oder aber nur kurzzeitig auftritt
  Zone 20 nach Anhang 3 der BetrSichV ist ein Bereich, in dem gefährliche explosionsfähige Atmosphäre in Form einer Wolke aus in der Luft enthaltenem brennbaren Staub ständig, über lange Zeiträume oder häufig vorhanden ist.
  Zone 21 nach Anhang 3 der BetrSichV ist ein Bereich, in dem sich bei Normalbetrieb gelegentlich eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre in Form einer Wolke aus in der Luft enthaltenem brennbaren Staub bilden kann.
Zurück zur Auswahl Zone 22 nach Anhang 3 der BetrSichV ist ein Bereich, in dem bei Normalbetrieb eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre in Form einer Wolke aus in der Luft enthaltenem brennbaren Staub normalerweise nicht oder aber nur kurzzeitig auftritt.

 

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